Was macht man mit Profi-Speakern bei einem ActiveVirtual360 (die u.U. viel Geld gekostet haben)?

Das ist in der Tat ein nicht ganz triviales Problem. Lassen Sie uns versuchen, es Stück für Stück anzugehen:

  1. Niemand hat etwas gegen Profi-Redner. Im Gegenteil, Sie können, wenn Sie gut sind, ein Live-Event absolut beleben, Menschen in Ihren Bann ziehen.
  2. Das Problem: Die Grundbedingungen, nämlich, dass der Teilnehmer eben nicht in einem schönen Raum sitzen, fernab des Alltags, nicht eingepfercht in Reihen und fokussiert auf die Bühne, nicht eine 8 Meter Bühne hat, sondern einen 12.5 Zoll Monitor, Handys nicht verboten, sondern in Reichweite sind, und darüber hinaus alle digitalen und physischen Ablenkungen dieser Welt in Handreichweite ... dieses Problem betrifft den Profi-Speaker in exakt dem gleichen Maße, wie alle anderen auch. Profi hin, Profi her. Und Profi ist er im Übrigen auch nur für die Bühne. Die allerwenigsten treten wöchentlich im Fernsehen auf (Live-Video-Kommunikation). Und die, die es tun, werden nur als Talk-Gäste interviewt, was etwas völlig anderes ist, als direkt in die Kamera zu sprechen.
  3. Wir haben gesehen, wie bei einem Profi-Speaker zu einem publikumsrelevanten Thema in den ersten 8 Minuten von 120 Teilnehmern 20 gegangen sind. In den ersten (und in dem Fall einzigen) 8 Minuten. Das waren die, bei denen wir sehen konnten, dass Sie gegangen sind. Wie viele darüber hinaus zwar eingeloggt blieben, aber zu Outlook, LinkedIN, Google oder zu den Kindern gegangen sind, konnten wir nicht sehen, weil diese ja technisch eingeloggt bleiben.
  4. Wir schließen daraus, dass das Risiko, massiv Teilnehmer zu verlieren nicht viel kleiner ist, als bei "Nicht-Profis". Es liegt also nicht (nur) am Redner, sondern vor allem am Setting, dass Online-Teilnehmer nach einer viel kürzeren Zeit abdriften, als es offline der Fall ist.
  5. Das Investment, das man möglicherweise schon gemacht hat, ist natürlich ein Hindernis. Es tut schlicht weh. Man hat dies für 45 Minuten Motivation gemacht. Jetzt aber sollte man aus unserer Sicht das Investment auch zu Ende denken: Man hat das investiert, weil man glaubte, Menschen in einer physischen Location wirklich einnehmen und mitnehmen zu können (was dort auch geht, wenn man Profi-Redner ist). Das ist aufgrund der physikalisch, sozial und psychologisch ganz anderen Situation dem Speaker einfach so nicht möglich.
  6. Jetzt ist die Frage: Schützen Sie Ihr Investment durch das Beibehalten der (unter völlig anderen Annahmen vereinbarten) langen Zeit, damit der "Minutenpreis stimmt"? Oder schützen Sie Ihr Investment nicht besser, wenn Sie - wo Sie das Geld ohnehin schon investiert haben - wenigstens dafür sorgen, dass der Speaker - so gut er auch sein mag - aufgrund des anderen Kontextes keine Teilnehmer "vertreibt". Das heißt, dass der Teilnehmer-Erreichungs-Preis stimmt (Ausgabe pro Teilnehmer, der das auch wirklich guckt und nicht bei Outlook ist).
  7. Sie sind nicht die einzigen, die dieses Problem aktuell haben. Sie sollten daher auch mit der Buchungsagentur reden können: Es ist ja offensichtlich, und das weiß auch die Buchungsagentur, dass das, was Sie gebucht haben, nämlich ein 45 Minuten Live-Vortrag, der alle mitnimmt, unter den neuen Bedingungen realistisch schlicht nicht geliefert werden kann.  Jetzt denkt man mal im Worst-Case: In der Regel gibt es gestaffelte Stornogebühren, die bei guter Planung ca. 50 % möglich machen sollten. Wenn Sie jetzt sagen: Für 50 % kommt der Speaker Online und redet im 8:1:8 Format, sind die meisten Speaker SEHR happy. Weniger Reisen, weniger Zeit, der ROI für den Speaker stimmt absolut noch. Die Agentur hat zwar Courtage verloren, riskiert aber, wenn Sie dem nicht zustimmt auch Ihren Ruf als kooperative Agentur, d.h. Sie als Dauerkunden zu verlieren.
  8. Teilnehmer, die diesen "Promi" selbst fragen durften und diese Frage von dem Promi beantwortet bekommen haben, erzählen noch Jahrzehnte davon. Nicht, dass Sie den Promi gesehen haben. Sondern dass SIE ihm eine Frage gestellt haben ("und dann habe ich den gefragt..."). Dass das über Handy passiert ist, werden nicht alle Teilnehmer offensiv sagen. Die Geschichte ist ohne dieses Detail viel schöner. Und so können Sie mit 8:1:8 auch online ein einmaliges Promi / Motivationsspeaker Erlebnis schaffen.

Q: Was ist, wenn der Speaker Fragen aus dem Publikum vertraglich ausgeschlossen hat und/oder sich verbittet?

A: Dann ist dies kein Typ, bei dem Fragen funktionieren würden. Davon gibt es sehr, sehr wenige, aber es gibt sie. In dem Fall, bitten Sie ihn um einen 17 Minuten Beitrag, um das Gesamtformat zu wahren und nicht in Diskussionen mit den anderen Speakern zu kommen, die ja u.a. deshalb so problemlos bei 8:1:8 mitmachen, weil es eben für ALLE gilt.

Q: Was ist, wenn er partout noch nicht einmal 17 Minuten am Stück möchte, sondern auf 45 Minuten besteht? 
A: Dann wäre das zunächst einmal sehr, sehr ungünstig. Die nächste Überlegung wäre dann - nolens, als volens - ihn als Parallel-Track zu nutzen. Das heißt, er erhält einen separaten Block in einem zweiten Track, aber parallel zu ihm finden im Hauptraum 3 x 8:1:8 statt. Leider benötigt der Block dennoch Management und einen weiteren Moderator für den Raum. Dies können wir Ihnen für diesen speziellen Fall zu 2000 Euro zusätzlich anbieten.

Q: Und wenn uns das dann zu viel Budget ist? 

A: Dann haben Sie alle o.g. Möglichkeiten Stück für Stück ernsthaft geprüft und abgewogen. Sie haben sich dann bewusst entschieden, keine der Anregungen zur Abfederung der Risiken anzunehmen, sondern das Risiko bewusst einzugehen, zu sagen: Wir geben 1/3 der Content-Zeit an einen einzigen Speaker mit dem Risiko, dass er eine Menge Teilnehmer aus der aktiven Teilnahme kickt.

Wenn Sie das so bewusst in dieser Reihenfolge abprüfen und tun, dann glauben wir, dass es am Ende die richtige Entscheidung für Sie sein wird und würden diesen Weg dann nolens, volens mit Ihnen gehen und Sie auch bestmöglich darin unterstützen.

Wir sehen unsere Aufgabe darin, Sie so bestmöglich zu beraten, nicht gleich auf "geht nicht" zu springen. Sondern dies sehr, sehr bewusst, Schritt für Schritt zu prüfen und zu erwägen, damit Sie dann das Endergebnis auch in diesem Kontext bewerten. So können Sie dann im Nachgang zu sich sagen: "Ok, aber wir wussten, warum wir es so und nicht anders gemacht haben und dann ist es auch in Ordnung für uns." Und für uns ist es das dann - in dieser Reihenfolge - auch.

Für Speaker: Direkte Interaktion mit dem digitalen Publikum

Das 8-1-8 +30 Prinzip von VOXR bietet für mich als Speaker die Möglichkeit, die ansonsten auftretenden Begrenzungen von Online-Konferenzen aufzubrechen und dadurch in direkte Interaktion mit dem digitalen Publikum zu kommen. Es ist daher eine wirklich spannende Idee von VOXR, auf die neuen Bedingungen zu reagieren, mit denen wir jetzt alle vermutlich eine lange Zeit klar kommen müssen.

 

Das ist in der Tat ein nicht ganz triviales Problem. Lassen Sie uns versuchen, es Stück für Stück anzugehen:

  1. Niemand hat etwas gegen Profi-Redner. Im Gegenteil, Sie können, wenn Sie gut sind, ein Live-Event absolut beleben, Menschen in Ihren Bann ziehen.
  2. Das Problem: Die Grundbedingungen, nämlich, dass der Teilnehmer eben nicht in einem schönen Raum sitzen, fernab des Alltags, nicht eingepfercht in Reihen und fokussiert auf die Bühne, nicht eine 8 Meter Bühne hat, sondern einen 12.5 Zoll Monitor, Handys nicht verboten, sondern in Reichweite sind, und darüber hinaus alle digitalen und physischen Ablenkungen dieser Welt in Handreichweite ... dieses Problem betrifft den Profi-Speaker in exakt dem gleichen Maße, wie alle anderen auch. Profi hin, Profi her. Und Profi ist er im Übrigen auch nur für die Bühne. Die allerwenigsten treten wöchentlich im Fernsehen auf (Live-Video-Kommunikation). Und die, die es tun, werden nur als Talk-Gäste interviewt, was etwas völlig anderes ist, als direkt in die Kamera zu sprechen.
  3. Wir haben gesehen, wie bei einem Profi-Speaker zu einem publikumsrelevanten Thema in den ersten 8 Minuten von 120 Teilnehmern 20 gegangen sind. In den ersten (und in dem Fall einzigen) 8 Minuten. Das waren die, bei denen wir sehen konnten, dass Sie gegangen sind. Wie viele darüber hinaus zwar eingeloggt blieben, aber zu Outlook, LinkedIN, Google oder zu den Kindern gegangen sind, konnten wir nicht sehen, weil diese ja technisch eingeloggt bleiben.
  4. Wir schließen daraus, dass das Risiko, massiv Teilnehmer zu verlieren nicht viel kleiner ist, als bei "Nicht-Profis". Es liegt also nicht (nur) am Redner, sondern vor allem am Setting, dass Online-Teilnehmer nach einer viel kürzeren Zeit abdriften, als es offline der Fall ist.
  5. Das Investment, das man möglicherweise schon gemacht hat, ist natürlich ein Hindernis. Es tut schlicht weh. Man hat dies für 45 Minuten Motivation gemacht. Jetzt aber sollte man aus unserer Sicht das Investment auch zu Ende denken: Man hat das investiert, weil man glaubte, Menschen in einer physischen Location wirklich einnehmen und mitnehmen zu können (was dort auch geht, wenn man Profi-Redner ist). Das ist aufgrund der physikalisch, sozial und psychologisch ganz anderen Situation dem Speaker einfach so nicht möglich.
  6. Jetzt ist die Frage: Schützen Sie Ihr Investment durch das Beibehalten der (unter völlig anderen Annahmen vereinbarten) langen Zeit, damit der "Minutenpreis stimmt"? Oder schützen Sie Ihr Investment nicht besser, wenn Sie - wo Sie das Geld ohnehin schon investiert haben - wenigstens dafür sorgen, dass der Speaker - so gut er auch sein mag - aufgrund des anderen Kontextes keine Teilnehmer "vertreibt". Das heißt, dass der Teilnehmer-Erreichungs-Preis stimmt (Ausgabe pro Teilnehmer, der das auch wirklich guckt und nicht bei Outlook ist).
  7. Sie sind nicht die einzigen, die dieses Problem aktuell haben. Sie sollten daher auch mit der Buchungsagentur reden können: Es ist ja offensichtlich, und das weiß auch die Buchungsagentur, dass das, was Sie gebucht haben, nämlich ein 45 Minuten Live-Vortrag, der alle mitnimmt, unter den neuen Bedingungen realistisch schlicht nicht geliefert werden kann.  Jetzt denkt man mal im Worst-Case: In der Regel gibt es gestaffelte Stornogebühren, die bei guter Planung ca. 50 % möglich machen sollten. Wenn Sie jetzt sagen: Für 50 % kommt der Speaker Online und redet im 8:1:8 Format, sind die meisten Speaker SEHR happy. Weniger Reisen, weniger Zeit, der ROI für den Speaker stimmt absolut noch. Die Agentur hat zwar Courtage verloren, riskiert aber, wenn Sie dem nicht zustimmt auch Ihren Ruf als kooperative Agentur, d.h. Sie als Dauerkunden zu verlieren.
  8. Teilnehmer, die diesen "Promi" selbst fragen durften und diese Frage von dem Promi beantwortet bekommen haben, erzählen noch Jahrzehnte davon. Nicht, dass Sie den Promi gesehen haben. Sondern dass SIE ihm eine Frage gestellt haben ("und dann habe ich den gefragt..."). Dass das über Handy passiert ist, werden nicht alle Teilnehmer offensiv sagen. Die Geschichte ist ohne dieses Detail viel schöner. Und so können Sie mit 8:1:8 auch online ein einmaliges Promi / Motivationsspeaker Erlebnis schaffen.

Q: Was ist, wenn der Speaker Fragen aus dem Publikum vertraglich ausgeschlossen hat und/oder sich verbittet?

A: Dann ist dies kein Typ, bei dem Fragen funktionieren würden. Davon gibt es sehr, sehr wenige, aber es gibt sie. In dem Fall, bitten Sie ihn um einen 17 Minuten Beitrag, um das Gesamtformat zu wahren und nicht in Diskussionen mit den anderen Speakern zu kommen, die ja u.a. deshalb so problemlos bei 8:1:8 mitmachen, weil es eben für ALLE gilt.

Q: Was ist, wenn er partout noch nicht einmal 17 Minuten am Stück möchte, sondern auf 45 Minuten besteht? 
A: Dann wäre das zunächst einmal sehr, sehr ungünstig. Die nächste Überlegung wäre dann - nolens, als volens - ihn als Parallel-Track zu nutzen. Das heißt, er erhält einen separaten Block in einem zweiten Track, aber parallel zu ihm finden im Hauptraum 3 x 8:1:8 statt. Leider benötigt der Block dennoch Management und einen weiteren Moderator für den Raum. Dies können wir Ihnen für diesen speziellen Fall zu 2000 Euro zusätzlich anbieten.

Q: Und wenn uns das dann zu viel Budget ist? 

A: Dann haben Sie alle o.g. Möglichkeiten Stück für Stück ernsthaft geprüft und abgewogen. Sie haben sich dann bewusst entschieden, keine der Anregungen zur Abfederung der Risiken anzunehmen, sondern das Risiko bewusst einzugehen, zu sagen: Wir geben 1/3 der Content-Zeit an einen einzigen Speaker mit dem Risiko, dass er eine Menge Teilnehmer aus der aktiven Teilnahme kickt.

Wenn Sie das so bewusst in dieser Reihenfolge abprüfen und tun, dann glauben wir, dass es am Ende die richtige Entscheidung für Sie sein wird und würden diesen Weg dann nolens, volens mit Ihnen gehen und Sie auch bestmöglich darin unterstützen.

Wir sehen unsere Aufgabe darin, Sie so bestmöglich zu beraten, nicht gleich auf "geht nicht" zu springen. Sondern dies sehr, sehr bewusst, Schritt für Schritt zu prüfen und zu erwägen, damit Sie dann das Endergebnis auch in diesem Kontext bewerten. So können Sie dann im Nachgang zu sich sagen: "Ok, aber wir wussten, warum wir es so und nicht anders gemacht haben und dann ist es auch in Ordnung für uns." Und für uns ist es das dann - in dieser Reihenfolge - auch.

Für Speaker: Direkte Interaktion mit dem digitalen Publikum

Das 8-1-8 +30 Prinzip von VOXR bietet für mich als Speaker die Möglichkeit, die ansonsten auftretenden Begrenzungen von Online-Konferenzen aufzubrechen und dadurch in direkte Interaktion mit dem digitalen Publikum zu kommen. Es ist daher eine wirklich spannende Idee von VOXR, auf die neuen Bedingungen zu reagieren, mit denen wir jetzt alle vermutlich eine lange Zeit klar kommen müssen.

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